Die Menschen am Rosenberg

Muss man einfach kennenlernen. Die Familie samt tüchtigen Mitarbeitern bearbeiten seit 2006 biodynamisch 12.5 ha Wein Gärten, lieben Leben, lachen, weinen und schaffen meisterlich handwerkliche Erzeugnisse. Von unserem Partner Robert Lieschnegg, ebenfalls DEMETERWINZER, verarbeiten wir zusätzlich die Trauben von weiteren 3 ha Weingärten.

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Das Team

In den Kulturen Alfred und Manuel unterstützt von Stefan, PraktikantenInnen, Wwoofer und saisonale MitarbeiterInnen. Im Keller Manuel unterstützt von Alfred, in der Verwaltung und Verkauf Maria, Alfred, Manuel und Christine.

Alfred Ploder

Weingärtner

Umfangreiche Ausbildung samt Abschluss landwirtschaftliche Handelsschule, Obstbauchfachschule, Weinbaufachschule; Obstbaumeister, Weinbau- und Kellermeister, Bäuerliche Unternehmerschulung, Zertifizierungslehrgänge für biologischen Weinbau, Kräuterpädagogik, Akademie für Permakultur; Weinakademiker, anthroposophische Ausbildungen im In- und Ausland, Visionär und umtriebiger Entwickler wertiger Modelle und Systeme abseits des Mainstreams. Radio hören, Lesen, Reisen, Essen, Wein trinken, philosophieren …..

„Charakterweine und deren Erzeuger gehen individuelle Wege, sind weniger Diplomaten denn Originale, aber: Von Grund auf direkt, ehrlich, echt & wertvoll auch die, die sich dafür stark machen!“

Maria Ploder

Umtriebiger Ruhepol samt Übersicht über Alles

Ausgebildete Einzelhandelskauffrau, Zusatzqualifizierungen in Dekoration, Gestaltung, Kochkunst, Veredelung; Bäuerliche Unternehmerschulung, Diplomsommeliere, Zertifizierte Kräuterpädagogin, und Ausbildung in Permakulturen; Erste Ansprechperson für Verkauf, Büro, Finanzen, Termine. Genießen, Kochen, Garten, Reisen, Radiohören, Bewegung in der frischen Luft…

„Nichts ist beständiger wie der Wandel!“

Manuel Ploder

Weingärtner & Weinbegleiter

Geboren im sonnigen Juni. Lebensfrohes Wesen welches sich dem Wein, in Form der Pflanze wie auch der flüssigen Essenz in all ihrer subjektiven AusdrucksArt(en) hingezogen fühlt. Nach den Jahren der schulischen Grundbildung und deren Aufweitung in weinbaulichen, wie auch anderen fachlichen Belangen hat Manuel sein theoretisches Wissen durch Praktika und Kursen im In- wie auch Ausland gestärkt und erweitert. Ab der Lese 2011 sind Weine von Ploder – Rosenberg mitunter von seiner Handschrift geprägt.

„Mein Land wird Zeigen, wer ich bin!“

Stefan Balacicz

Pflege der Gartenanlagen

Stefan hegt und prägt das Weingut seit 1990 mit. Seine geschickten Hände kümmern sich um diverse Tätigkeitsfelder in den Weingärten, den Permakulturhügeln, den Maschinen wie im Herbst auch im Keller. Der Wald wirkt auf Stefan eine besondere Anziehungskraft aus.

Christine Tischler

Multitalent in der Verwaltung

Christine gestaltet das Weingut seit 2016 mit. Ihre talentierten Fertigkeiten bringt sie im Büro wie auch im Verkauf ein. Dankenswerterweise bekocht sie des öfteren hervorragend die Crew. Genussvolle Zeit verbringt sie des weiteren liebend gerne mit Ihrer Familie, Markus und Nico, an und in Österreichs erfrischenden Seen.

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Das Weingut über die Zeit

 

2021

Wir begegnen Hitze, Sturm, Trockenheit mit der massiven Anlage von Windschutzgürteln als kombinierte Baum- Strauchkorridore. Wolken kann man „saen“, frische Kühle mit vielschichtiger Fauna- & Floraerweiterung und betriebswirtschaftlichen Überlegungen vereinbaren; Dafür trennen wir uns von flächenoptimierenden Randreihen, roden Inselbereiche. Bewusst gewusst durch Ausbildung, Literaturrecherche, Reisen zu Pionieren der Permakultur, zu praktizierenden Aussteigern vom üblichen Handeln, zu Einsteigern in`s bedachte Tun! Unser Kellerstöckel ist mit Dach, Fenstern, Türen und Böden versehen, herum die permakulturellen Elemente im Aufbau; Rückzugsort, Oase, Pilotprojekt für kleinräumige Landwirtschaft.

2020

Virus, Panik, Stillstand regen zu massiven Überlegungen an; Wie resilient sind wir als Menschen? als Betrieb? Wie können wir unser physisches & psychisches Immunsystem, das unseres Demeterhofes stärken? Extreme Trockenheit bis Mitte Juni, Fortsetzung des Kellerstöckelbaues. Erstmals nützen wir den permakulturellen Ansatz von „Swales“; Hierbei werden in der Lage Mitteregg kleine Erdwalle talseits von Schotter befüllten langen serpentinenförmigen Gräben zum Aufhalten von Wasserabfluss im Steilhang in mühseliger Handarbeit quer zu den Weinreihen angelegt. Selina macht sich für Feder-vieh und Gemüseversorgung stark. Eine Änderung bei Flaschen, Etiketten und Kartonen verdeutlich unser Ansinnen. Reduktion auf`s Wesentliche; Ehrlicher bekömmlicher Wein, sinnliche reduzierte Flasche, alle Weine mit Naturkork verschlossen und neue Naturkartone ohne Kunststoffklebebänder zum optimalen Schutz der Flaschen. Wertig, geradelinig, behirnt. Sowie unsere Weine – diese zusätzlich beherzt & beseelt!

2019

Ein weiteres Feuchtbiotop kombiniert mit Birkenhain in unmittelbarer Nähe zum Weingut und ein Waldgarten mit verschiedensten Baumarten entstehen. Vielfalt auch in unserem Weinsortiment. „Cara“ für charmant, lieb & „Vivas“ für lebendig, lustvoll werden eingeführt. Mit dem Jahrgang 2018 werden auch die Fundamentalweine ohne Temperierungen, jeglichen Additiven und Filtrationen auf Flasche gezogen. Im Winter beginnen wir mit dem Bau eines Kellerstöckel`s; Die mit den Lagen am Mitteregg zum Weingut gekommene „Eiblkeusche alt“ wird abgetragen, die Errichtung eines Keller-stöckels als Winterbaustelle begonnen. Eine Wasserdynamisierung und Kompostextrakter werden in Betrieb genommen.

2018

Der „Bien“ – Superorganismus des Bienenvolkes in Gemeinschaft bereichert initiiert von Manuel unseren Weinbauernhof, ebenso Agnihotra – vedisches Feuerritual zu Sonnenauf- wie untergang. Naturharmoniestationen und eine neue Modellreihe Insektenhotels werden gebaut und platziert. Der uralt Weinberg beim „Ebmoar“ wird gekauft; Die extreme, hoch gelegene Steillage in Südwest bis Westsüdwest Ausrichtung ist ein trockener sandiger Standort mit Kalkgehalt im Boden. Eben ehemaliger Meeresstrand!

2017

Ein alter handgehackter Eichenholzstadl wird nummeriert, abgetragen, gereinigt, kammergetrocknet und die Planung eines Kellerstöckels gestartet. Die Vorzüge ineinandergreifender permakultureller Systeme findet mit der Errichtung des großen Feuchtbiotopes „Sumpfzypresse“ und der Ausweitung der Baum- und Sträucherkorridore in den WeinGärten Bestärkung. Wir nützen die Speichermöglichkeit von Photovoltaikstrom mit angeschafften Stromspeichern.

2016

Kühlen Kopf beim Frost – zwischen 24. & 28. April zeigen Temperaturen um Minus 4° einen weiteren Aspekt der Klimaveränderung. Massive Schäden in allen Quartieren, Totalausfall bei Blauen Zweigelt. Alle bestehenden Zweigeltstöcke werden am Standort mit der Sorte Cerason umveredelt; Walnussbäume auf einem Erweiterungsteil der Steillage „Steinriede“ gepflanzt. Manuel beginnt mit der Bereitung von Kompostextrakten für die Pflanzenstärkung als obligatorischen Pflanzenschutz.

2015
„Wenn du dich auf den Weg machst, öffnet der Horizont seine Grenzen!“ Permakultursysteme finden vermehrt Eingang in unserem allumfassenden Weinbauernhof – alles in anerkannter Demeterqualität; Die Linien „Feine Klassiker“ und „Naturial`s“ – mit den Premium- und Reserveweinen – bereiten den Weg für bestens etablierte archaische, maischevergorene, bernsteinfarbene unfiltrierte Weinwerke; Alle Neu- und Ersatzpflanzungen sowie Umveredelungen werden mit PIWI`S (pilzwiderstandfähigen Sorten) getätigt. Wir wollen vermehrt Weinstile denn Weinsorten ausbauen!

2014
Anerkannter Demeterbetrieb bester Reputation im Vulkanland Steiermark, wir haben uns gefunden: höchstes Maß an Transparenz, Konsequenz im täglichen Handeln & Tun, Kontinuität in der Qualität und Weiterentwicklung lassen deutlich wahrnehmbar unsere Weinberge zu Wein Gärten werden.

2013

Eine professionelle Photovoltaikanlage mit 20 kWp wird auf unserem Kellerdach installiert.

2012
Erstmals kommen Essenzen aus Amphoren unter der Linie „Echtwein von Ploder – Rosenberg“ in Flasche und Verkauf; Mit „Steinriegel und Mitteregg“ werden umfangreiche Erweiterungen der Eigenflächen getätigt. Vom Traubenzukauf von nicht zertifizierten Biobetrieben wird Abstand genommen. Manuel gestaltet seinen ersten Jahrgang, übernimmt Verantwortung im Keller.

2010
Erste zertifizierte Bio-Ernte; dies beweisen staatliche und institutionelle Kontrollstellen.

2009
Kleintiere werden eingestellt, alle unsere Flächen befinden sich im letzten Umstellungsjahr, Einschränkung Traubenzukauf und Festigung in der biodynamischen Alternativproduktion, Linea Sauvignon Blanc wird maischevergoren.

2008
Erste Maischevergärungen in Steingutgefäßen, seit Jahren unterstützen und motivieren uns Pioniere, & PraktikantInnen zu interessanter Entwicklungsarbeit und vermehrter Ausbildung in der biodynamischen Landwirtschaft.

2007
Unsere gesamten Flächen werden nach biodynamischen Grundsätzen bewirtschaftet. Jahrelange massive Ausbildungsarbeit von allen Beteiligten am Weingut startet.

2006
Erweiterung der Weingartenflächen um Eichholz, Michlkeller und Kreuzfeld, Erste nennenswerte Auspflanzungen von PIWI`S (pilzwiderstandsfähigen Reben), Umstellung der Neuanlagen auf biodynamische Bewirtschaftung, nunmehr werden statt 300 l Barriques nur mehr dickwandige getoastete 600 l Startin`s angeschafft, keine Holzfässer mehr ausgestoßen.

2005
Erweiterung des Weingutes durch ein innovatives Seminar- Verkostungs- und Bürogebäude. Nebst Unterstützung in der Außenwirtschaft erweitern wir uns auch in der Organisation.

2003
Erweiterung der Weingartenflächen mit „Kapellen“. Loyale Vertriebspartner ermöglichen uns wertige Qualitäten vermehrt auf den Markt zu bringen.

2001
Erweiterung der Weingartenflächen am „Luttenberg“, mit Vorliebe werden vermehrt Holzfässer für langlebige Weinwerke angeschafft.

2000
Gartenanlagen rund um den Keller werden fertig gestellt. Inspirationen aus Kunst und Kultur bereichern unseren Gestaltungsraum, motivieren für vinophile Höhenflüge.

1999
Kellerneubau mit zeitgemäßer Technik für schonende Traubenverarbeitung, visionäre Architektur im geradlinigen Stil mit integrierten Kunstobjekten.

1998
Rodung aller Apfelflächen und umfangreiche Erweiterung der Weingartenflächen „Alte Riede, Ettlgarten, Luttenberg“. Immer wieder sind Weine von Ploder – Rosenberg für Überraschungen bestens geeignet.

1993
100% der Weinproduktion wird als Qualitätswein auf 0,75 l Flasche gefüllt, alle Obstgärten sind mit Hagelschutznetzen geschützt, Toperzeuger von handwerklich erzeugten Fruchtsäften und Nektaren.

1989
Erstmalig werden Prämiumchargen in kleinen Barriquefässern ausgebaut.

1986
Betriebsübernahme durch Maria und Alfred Ploder – Weinbau, Tafelobst und Fruchtsäfte. Umfangreiche Traubenzukäufe von Vertragswinzern kompensieren die geringe Eigenfläche an Weingärten.

1982
Alfred Ploder vinifiziert seinen ersten Weinjahrgang nach eigenen Vorstellungen, Erdbeerkulturen werden etabliert.

1968
Erste Edelweinsorten – Weißburgunder und Sämling 88 – werden ausgepflanzt.

1964
Pflanzung Spezialkulturen: Äpfel, Birnen, Zwetschken, Pfirsiche, Ribisel und Tabak am umtriebigen kleinen Bauernhof. An Weinreben stehen Direktträgerreben zur Eigenversorgung als Stockkultur im Weinberg.

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Demeterwein von Ploder-Rosenberg genießen – Entschleunigung erleben

Wenn der Rebstock geboren wird, ist er nicht sofort groß.
Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort.
Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Weintrauben hervor.
Wenn er Weintrauben trägt, sind die Beeren nicht sofort reif.
Wenn die Beeren reif sind, wird daraus nicht sofort Wein.Wenn Wein geworden ist, ist er nicht sofort gereift.Wenn der Wein gereift ist, bereitet er lange viel Freude.Blumen blühen durch die Sonne, Menschen durch die Liebe!